EKEL

EKEL

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Angst

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Ekel

Trauer

Verachtung

Ekel erkennen – Was nützt es Ihnen?

Das Erkennen von Ekel anderer Menschen hat für Sie zahlreiche Vorteile!

Ekel ist eine Reaktionsemotion. Ekel hat immer äussere Auslöser. Egal durch was Ekel ausgelöst wird, wenn Sie die Verägerung in Ihrem Gegenüber erkennen, können Sie entsprechend reagieren und vorgehen.

Ekel ist eine sehr starke Emotion. Ekel kann physische Auslöser – geruchlich, optisch, geschmacklich oder habtisch – und psychische Auslöser haben. Ekel vor einem Menchen ist meistens das Ende der Beziehung.

Wenn Sie Ekel frühzeitig erkennen, besteht die Chance, den Umstand noch geradezurücken. Im speziellen Frauen, die einen Ekel vor ihrem Mann, Kollegen oder Vorgesetzten entwickelt haben und dieser Ekel sich manifestiert hat, ändern den Entschluss nicht mehr, die Beziehung oder die Verbindung zu verlassen.

Business Cases

  • Verkauf / Einkauf

Im Einkauf, aber auch im Verkauf, ist das rechtzeitige und korrekte Erkennen von Ekel ein enormer Vorteil für Sie! Sie werden wahrscheinlich nicht auf den ersten Blick feststellen, was den Ekel auslöst. Mit einer aufmerksamen Vorgehensweise oder empathischen Nachfrage, ist der Auslöser ermittelbar.

Richtet sich der Ekel nicht gegen Sie, gilt es nur die Handlung, die Formulierung oder das betreffende Thema zu vermeiden. Richtet sich der Ekel gegen Sie, weil etwas an Ihnen z.B. traumatische Erlebnisse hervorruft, sollten Sie das anerkennen und Ihrem Gesprächspartner einen Ihrer Kollegen als zukünftigen Ansprechpartner anbieten.

Wie bereits gesagt, können Sie der Auslöser von Ekel sein, ohne das sich der Ekel gegen Sie als Person richtet. Viele können z.B. ein bestimmtes Destillat weder riechen noch trinken, weil sie einmal zu viel davon getrunken haben. In einigen Fällen reicht die blosse Erwähnung aus, um Ekel zu provozieren.

Nur wenn Sie die Emotion Ekel und den Auslöser rechtzeitig erkennen und den Trigger vermeiden, können Sie erfolgreich weiter vorgehen.

  • Vorstellungs- und Mitarbeitergespräche:

Ekel verhindert jede der Art der Kooperation. Stellen Sie sich nur einmal vor, Sie müssten täglich jemand gegenübersitzen, der starken Mundgeruch hat und mit diesem Menschen zusammenarbeiten. Genau wie Mundgeruch abstossend sein kann, können viele Menschen auch starke Abneigungen gegen eine Ihrer alltäglichen Handlungen oder Formulierungen haben, weil sie diese in Zusammenhang mit jemand bringen, der sie vielleicht emotional oder physisch schwer verletzt hat. Sie würden so diesen Menschen immer wieder in ein u.U. traumatische Erlebnis zurückversetzen. Zunächst muss sich der Ekel nicht gegen Sie richten, sondern nur gegen Ihre Handlung. Erkennen Sie nicht was passiert und handeln über einen längeren Zeitraum weiter so, verbindet sich der Ekel mit Ihnen als Person.

Da Ekel einer der stärksten emotionalen Reaktionen ist, lässt er sich in der Regel bei genauen und aufmerksamen Hinsehen, sehr gut erkennen. Wie im bei der Emotion Überraschung, ist es uns unmöglich, die Reaktion zu unterdrücken. Ekel wirkt trennend, zumindest so lange, bis der innere Widerstand abgebaut wurde.

Über die Ursachen haben wir bereits gesprochen: physische und psychische.

Als Bewerber haben Sie kaum eine Chance, wenn Sie einmal Ekel ausgelöst haben. Leiten Sie das Interview, sieht die Sache u.U. anders aus, wenn eine tägliche Zusammenarbeit mit Ihnen nicht erforderlich ist oder die Notlage grösser ist als der Ekel.

  • Verhandlungen, z.B. Merger, Acquisition oder Kooperationen:

Wie bereits gesagt ist Ekel eine der stärksten Emotionen, die in unserem menschlichen Repertoire vorkommen. Zeigt ein Verhandlungspartner die Emotion Ekel in seinen mimischen Signalen, gilt es sofort einzugreifen. Denn damit wird ein echter Widerwille gegen einen Bestandteil des Gesprächs angezeigt.

Die wenigsten Verhandlungspartner werden versuchen diese Emotion zu verbergen. Denn sie ist so stark und wirksam, dass sie auch als Dominanzfaktor benutzt werden kann und zur Manipulation eingesetzt wird. Deshalb ist es unabdingbar für alle Entscheider, die an Verhandlungen teilnehmen, Ekel zu erkennen und richtig einordnen zu können.

Damit schaffen Sie sich einen Vorteil und sind weniger manipulierbar und beeinflussbar.

… und vieles mehr!

Ekel und Entschlossenheit sind zwei der Emotionen, die zu wahren Veränderungen führen

Jim Rohn

Was ist Ekel?

Ekel ist eine der sieben universellen Emotionen und entsteht als Gefühl der Abneigung gegen etwas, was als anstössig empfunden wird. Wir können uns vor etwas ekeln, das wir mit unseren physischen Sinnen wahrnehmen (Sehen, Riechen, Fühlen, Hören, Schmecken), vor den Handlungen oder der Erscheinung von Menschen und sogar vor Ideen.

Ekel spüren

Ekel umfasst eine Reihe von Zuständen mit unterschiedlicher Intensität, die von leichter Abneigung bis hin zu starker Abscheu reichen. Alle Ekelzustände werden durch das Gefühl ausgelöst, dass etwas abweisend, abstossend und/oder toxisch ist.

Die 7 Stufen des Ekels

Quelle: Atlas der Emotionen

Ekel kann sich auch mit dem Gefühl der Wut abwechseln, wenn die angewiderte Person wütend darüber ist, dass ihr Ekelgefühl ausgelöst wurde.

Was löst Ekel aus?

Gesichtsausdruck bei Ekel

Der universelle Auslöser für Ekel ist das Gefühl, dass etwas anstössig, giftig oder kontaminierend ist. Wir können uns vor etwas ekeln, das wir mit unseren physischen Sinnen wahrnehmen (Sehen, Riechen, Tasten, Hören, Schmecken), vor den Handlungen und dem Aussehen von Menschen und sogar vor Ideen. Einige Auslöser für Ekel sind universell (z. B. die Begegnung mit bestimmten Körperprodukten), während andere Auslöser viel stärker kulturell und individuell geprägt sind (z. B. bestimmte Lebensmittel).

In der Wissenschaft gibt es eine anhaltende Debatte darüber, ob bestimmte Formen des zwischenmenschlichen und sozialen Ekels (Ekel vor dem Aussehen, den Handlungen, den Ideen oder der sozialen Stellung einer anderen Person) erlernt und kulturspezifisch sind oder ob sie in irgendeiner Form in allen Kulturen existieren. So kann beispielsweise jeder Mensch Ekel vor einer „moralisch verdorbenen“ Person empfinden, aber was als „moralisch verdorben“ gilt, kann von Kultur zu Kultur unterschiedlich sein.

Übliche Trigger für Ekel

  • Ausgeschiedene körperliche Produkte wie Kot, Erbrochenes, Urin, Schleim und Blut
  • Bestimmte Lebensmittel (oft aus anderen Kulturen als unserer eigenen)
  • Etwas Verrottetes, Krankes oder Sterbendes Verletzungen, Operationen und/oder die Berührung mit Körperinnerem
  • Eine Person, ein Tier oder eine Sache, die man als körperlich hässlich empfindet
  • Wahrgenommene Perversionen oder Handlungen anderer Menschen (wie bestimmte sexuelle Neigungen, Folter oder Knechtschaft)

Woher kommt der Ekel?

Kinder und Jugendliche haben oft eine Faszination für Ekel, ebenso wie manche Erwachsene (sie finden eklige Dinge lustig und/oder faszinierend). Bei kleinen Kindern entwickelt sich der Ekel jedoch erst zwischen dem vierten und achten Lebensjahr. Vor dieser emotionalen Entwicklung erleben Kinder zwar Abneigung, also die Ablehnung von Dingen, die schlecht schmecken, aber keinen Ekel.

Weitere Studien haben gezeigt, dass Kinder sich nicht an Dingen stören, die Erwachsene eklig finden (z. B. eine Tafel Schokolade in Form von Hundekot zu essen). Eine Theorie besagt, dass wir in jungen Jahren noch nicht über die kognitiven Fähigkeiten verfügen, die für bestimmte Formen des erlernten Ekels erforderlich sind.

Ekel erkennen – Wie?

Gesichtsausdruck des Ekels

Das am leichtesten erkennbare und offensichtlichste Zeichen des Ekels ist das Rümpfen der Nase.

Das Gesicht des Ekels

Stimmlicher Ausdruck von Ekel

Häufige Äusserungen sind ein „Iiiiihhh“ oder „Igitt“, Husten und Würgen.

Körperliche Empfindungen bei Ekel

Zu den häufigen Empfindungen gehören Abscheu im Mund, im Rachen und/oder im Magen sowie Übelkeit oder körperliche Abstoßung (d. h. Erbrechen).

Körpersprache bei Ekel

Ekel führt oft dazu, dass man den Kopf oder den Körper von der Quelle des Ekels wegdreht. Wenn Ekel zu Übelkeit führt, kann man sich auch die Nase oder den Mund zuhalten und sich zusammenkauern.

Welchen Nutzen oder Aufgabe hat Ekel?

Die universelle Funktion des Ekels besteht darin, sich von etwas Beleidigendem, Giftigem oder Verunreinigendem zu lösen, es abzublocken oder zu beseitigen.

Vorteile des Ekels

Ein evolutionärer Nutzen des Ekels besteht darin, dass er uns von potenziell gefährlichen oder schädlichen Dingen fernhält oder diese entfernt, um uns sicher und gesund zu halten (z. B. nichts Verdorbenes essen, sich von offenen Wunden fernhalten, um eine Infektion oder Krankheit zu vermeiden, den Umgang mit „moralisch verdorbenen“ Menschen meiden).

Gefahren in Verbindung mit Ekel

Das Gefühl des Ekels hat zwar einige Vorteile, kann aber auch gefährlich sein. Leider lehren die meisten Gesellschaften, bestimmte Gruppen von Menschen zu meiden, die als körperlich oder moralisch abstossend gelten und können so eine treibende Kraft bei der Entmenschlichung und Herabwürdigung anderer sein.

Unterschiedliche Reaktionen auf Ekel

Während der Anblick von „ekligen“ Körperfunktionen im Fall fremder Personen (Blutungen, Stuhlgang usw.) oft Ekel hervorruft, wird diese Reaktion ausgesetzt, wenn es sich um jemanden handelt, dem wir nahestehen.

Intimität senkt die Schwelle für das, was wir als eklig empfinden. Wir können zwar immer noch ein gewisses Mass an Ekel empfinden, aber es ist so weit reduziert, dass wir in der Lage sind, denjenigen zu helfen, die uns wichtig sind. Anstatt zu versuchen wegzulaufen, sind wir nun aufgefordert, das Leiden des geliebten Menschen zu lindern (z. B. einem Baby die Windeln zu wechseln oder ein krankes Familienmitglied zu pflegen). Diese Aufhebung des Ekels schafft Intimität und kann sogar Liebe und Gemeinschaft stärken.

Viele der Informationen auf dieser Seite sind von © Paul Ekman – www.paulekman.com

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